Der Schärenwachplan und Mara riggt das Moskitonetz

von Richard Jeske / am 12.07.2018 / in Allgemein
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Auf besonderen Wunsch veröffentlichen wir ihn hiermit (von Leonie liebevoll niedergeschrieben).
Das System wurde auf einer früheren Finnlandreise von Crewmitgliedern entwickelt. In den Schären muss jederzeit gewährleistet sein, dass hoch konzentriert navigiert wird. Das kann eine einzelne Person nur für einen begrenzten Zeitraum leisten. In diesem System besteht die Wache für jede Person aus eineinhalb Stunden mit halbstündigem Wechsel der Position. Man steigt als Rudergänger ein. Nach einer halben Stunde wechselt man zur Position Fernglas. Hier wird eng mit der Seekarte zusammengearbeitet.“Was suchen wir jetzt, ich sehe, das und das …“. Nach einer weiteren halben Stunde am Fernglas steigt man auf zum maitre de la carte. Danach verlässt man die Wache. Jede halbe Stunde kommt ein(e) Rudergängerin dazu und eine Navigatorin steigt aus.
Ein weiterer zentraler Grundsatz: Die Geschwindigkeit des Bootes muss sich der Geschwindigkeit der Navigation anpassen. D.h. bei Unsicherheit wird die Geschwindigkeit reduziert bzw das Boot gestoppt.
Auf diesem Wege liegt die gesamte Navigation in den Händen einer (hier sechsköpfigen)Crew.
Die Rolle des Skippers besteht aus Einweisung und Erklärung, Stichproben, Beobachtungen der Kommunikation auf Plausibilität, Präsenz an bekannt kritischen Stellen (z.B. Abzweigungen )und zunehmend Vertrauen in die Menschen und das System.

Weitere Infos, Gedanken und Ausführungen dazu in dem Buch „Moderne Crewführung auf Sportbooten.“  😉⛵
Aktuelle Position:


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