Letztendlich Malmakvarn

am 01.08.2018 / in Allgemein
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Nach einem aufregenden Schärensegeltag (mit bis zu sieben Knoten zwischen Steinen segeln, lässt einen denn doch ungeübten Schärensegler nicht kalt ) landeten wir schließlich in einem weiteren Paradies. Malmakvarn kannten wir schon von verschiedenen Reisen. Ein niedlicher kleiner Hafen mit freundlicher Hafenmeisterin und einem Süßwassersee, der zum morgendlichen Bade einlädt. Als wir kamen, schien es Liegplatzmangel zu geben. Allein, eine Boje war noch frei. Nur die dazugehörige Lücke zwischen den beiden neben der Lücke liegenden Booten schien für uns zunächst uneinnehmbar. In Absprache mit der Hafenmeisterin schoben wir mit sachtem Vorwärtsgang und vielen Fendern alle anderen Boote zur Seite. Der Nachbar zu unser Linken ermunterte uns, doch ruhig mehr Gas zu geben, während der Nachbar zu unserer Rechten fand, dass unser Boot zu groß sei, und fragte uns, ob wir denn auch den seiner Meinung nach entstehenden Schaden bezahlen würden. Insgesamt war die Stimmung hingegen kooperativ. Alle zuppelten etwas an ihren Leinen und dann passte es. Auf extra Nachfragen erklärte uns die Hafenmeisterin, wir könnten das jederzeit wieder so machen. Der Hafen sei eben klein und man müsse buchstäblich zusammenrücken.
Na gut. Unsere Gefühle dazu waren etwas gemischt. Den Preis für die beliebteste Crew des Hafens hätten wir sicher nicht bekommen. Aber beworben hätten wir uns wohl auch nicht😄
Kurz: Dieser Hafen darf auf so einer Reise nicht fehlen.

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